Märchenerzähler Mayer-Glauninger wieder in Kahl

Im Rahmen der diesjährigen Buchwoche war Christian K. Mayer-Glauninger wieder einmal zu Gast in Kahl.

Wie bereits vor zwei Jahren begeisterte der Erzähler und Tanzpädagoge Groß und Klein. Begleitet vom Gitarristen Andreas Held, entführte er begeisterte Zuhörer in seine ganz eigene märchenhafte Welt. 

In der gut besuchten Aula der Kaldaha-Grundschule traf man in den Geschichten von Herrn Mayer-Glauninger auf wundersame Wesen und wunderbare Menschen, es wurde viel gelacht, geschmunzelt und nachgedacht. 

„Die Brüder Grimm haben uns einen Schatz zusammengetragen, der mich immer wieder fasziniert, der mich anregt zu erzählen, zu zuhören und zu diskutieren. Die Perlen dieses Schatzes, helfen mir immer wieder mein Leben ab und zu durch die „Märchenbrille“ zu betrachten“(C.K. Mayer-Glauninger)

Wer sich auf diese Einladung von Herrn Mayer-Glauninger einlassen konnte, erlebte einen wirklich märchenhaften Abend. 

Roswitha Iasevoli unterhält auf der Bühne an Kahl Dorfplatz ein letztes Mal mit »Die Nacht der schönen Frauen«

Rund um den Schönheitswahn

Das literarische Potpourri rund um den Schönheitswahn hat die quirlige Autorin gemeinsam mit sieben anderen Frauen verfasst. Die Geschichten rund um Oberschenkeldellen, Schlankheitskuren, Laserpeeling und Brustvergrößerungen haben auch 13 Jahre nach ihrer ersten Auflage nichts an Aktualität und Pep verloren. Den Geschmack der rund 50 Besucher (fünf davon waren sogar Männer) traf die in Schlesien geborene und in Niederbayern aufgewachsene, leidenschaftliche Hobbygärtnerin allemal.
Viele der Gäste hatten es sich mit einem Prosecco bequem gemacht, um der Veranstaltung des seit zwölf Jahren aktiven Fördervereins der Gemeindebibliothek mit noch mehr Genuss zu folgen. Vorsitzende Claudia Kriegelstein erzählte zur Begrüßung davon, dass zu den bisherigen Lesungen zu 90 Prozent Frauen kamen. Warum sollte man also dann nicht gleich eine Veranstaltung anbieten, die zu 100 Prozent auf das weibliche Geschlecht zugeschnitten war?
»Frauen sind auch diejenigen, die die meisten Bücher kaufen«, ergänzte Roswitha Iasevoli und stieg mit Volldampf in ihr Thema ein. »Finden Sie sich schön?«, fragte sie ins Publikum und prompt kam die selbstbewusste Antwort »Ja!« – von einem Herrn in der ersten Reihe.
»So ist das auch im wirklichen Leben«, informierte die Autorin über eine Umfrage, die sie mit ihren Kolleginnen gestartet hat. Keine Frau hat »Ja« gesagt, während die Männer fast alle von sich überzeugt waren – »und die waren teilweise wirklich nicht schön!«, beteuerte die Wahl-Dortmunderin. »Da werden wir etwas tun müssen, meine Damen«, diagnostizierte der Gast.
»Halten Sie schlimmere Worte aus?«, fragte Iasevoli vor der ersten Geschichte und das Publikum wollte wirklich alles hören, bis hin zum »abgewi… Schleimbeutel«. »Ich glaube, dieses bayerische Publikum passt gut zu mir«, freute sich die sichtlich in ihrem Element befindliche Schriftstellerin.
In der ersten Story erzählte sie von ihrer Schwärmerei als junges Mädchen für Rita Hayworth, die in ihrer Rolle als Scarlett O’Hara einfach umwerfend aussah. Ein kleiner Exkurs zu den Vorteilen von Stöckelschuhen (»sie sind hieb- und stichfest bei lästigen, nächtlichen Verfolgern auf dem Marktplatz«) wurde später variiert durch den Tipp, ein Hufeisen in der Handtasche mitzuführen, um die Schlagkräftigkeit zu erhöhen (»keine Sorge, ein Nasenbeinbruch wird heute ambulant behandelt«).

Der Kühlschrank, der mich versteht

Schallendes Gelächter erntete Roswitha Iasevoli wiederholt über ihre aus dem Leben gegriffenen Formulierungen (»ich gehe zum Kühlschrank, der mich versteht«) und handfeste Überlebenstipps für nicht mehr ganz junge Frauen (»Stehen Sie zu Ihrer inneren Oma«). Die nächste Lachsalve peitschte durch den Raum, als es in der Geschichte »Die Schönheitsfängerinnen von Sameln« hieß: »Mein Bauchnabel ist noch das Schönste an mir. Wenn nur der Bauch nicht dran wäre!«
Der zweistündige Abend mit Roswitha Iasevoli war nicht nur ein voller Erfolg für den Förderverein, sondern brachte gute Unterhaltung, eine Menge Gelächter und vielleicht die nachhaltige Erkenntnis mit sich, wie frau den Alltag am besten meistert: nämlich mit einer guten Portion Selbstironie und viel Gelassenheit. Die Schönheit kommt dann vielleicht ganz von allein …
Doris Huhn, Main-Echo 

Linksträger – Tim Boltz zu Gast in Kahl

Am 23.10.2013 war Tim Boltz – mittlerweile schon zum Dritten Mal – zu Gast in der Festhalle in Kahl.

Zu Beginn der sehr gut besuchten Lesung, las Herr Boltz, der eigentlich Zeno Diegelmann heißt, aus seinem ersten Comedyroman „Weichei“. Hier lernten die interessierten Zuhörer die männliche Hauptfigur Robert Süßemilch kennen. Im ersten Teil der Trilogie muss sich Robert den Herausforderungen des Singellebens stellen – mit all seinen Irrungen und Wirrungen, Verwechslungen und Abgründen.

Nach einem kurzen Abstecher auf eine Kreuzfahrt im 2. Teil „Nasenduscher“, erlebten die Zuhörer, wie es Robert und seiner Lebensgefährtin Jana mittlerweile ergangen ist.

Dem „Hormondämon“ seiner hochschwangeren Freundin hilflos ausgeliefert, versucht Robert die schnell wechselnden Situationen durchzustehen. Mittels feinstem sprachlichem Wortwitz hatte Herr Boltz sehr schnell alle Lacher und Sympathien auf seiner Seite. Mit verbaler Ironie und in wirklich sehr gelungenem Erzählstil, führte Tim Boltz die Zuhörer in die Abgründe esoterisch angehauchter Schwangerschaftsberaterinnen mit nahezu unaussprechlichen Doppelnamen, über das Kennenlernen der Verwandten in Apolda und den teilweise verwirrenden Familientraditionen bis hin zum Besuch eines Frankfurter Herrenausstatters für das etwas andere Publikum.

Gerade diese Episode trieb allen Anwesenden die Lachtränen in die Augen, denn vor allem hier entfaltete Tim Boltz ein weiteres großartiges Talent: in unterschiedlichen Dialekten und Sprechweisen erweckte er die Romanfiguren so zum Leben, dass man sie förmlich vor sich sehen konnte.

Am Ende gab es die Möglichkeit, sich Bücher oder Hörbücher signieren zu lassen. Die Buchhandlung „Vielseitig“ war mit einem Büchertisch vertreten, auf dem auch die Krimis von Zeno Diegelmann, sowie die Weihnachtsbücher, die unter dem Pseudonym Chris Kind erschienen sind, ausgestellt waren und erworben werden konnten.

Ein besonders „guuuutes“ Buch, eine gelungene Lesung, wie immer leckere Bierbowle, alles in allem ein wirklich sehr schöner Abend.

Das Team der Bibliothek und des Fördervereins, sowie viele begeisterte Zuhörer freuen sich schon auf ein Wiedersehen mit Tim Boltz.

Näheres auch unter: www.derboltz.de 

Stefanie Fey liest aus „Die Verstummten“

Am 08.11.2013 war Stefanie Fey zu Gast in der Festhalle in Kahl.

Zu Beginn las die in der Nähe von München lebende Autorin aus dem Buch „Die Verstummten“, dem 2. Teil der Reihe um die Rechtsmedizinerin Carina Kyreleis und ihren Vater, dem Hauptkommissar Matte.

Die Textpassagen, die Frau Fey vortrug, vermittelten dem Publikum einen guten Eindruck über die Charaktere der Hauptfiguren, sowie einen kurzen Einstieg in den Kriminalfall.

Desweiteren gab Frau Fey einen Einblick über ihre literarische Arbeit. Die zugrunde liegenden Ideen entnimmt sie stets wahren Gegebenheiten. Inspiriert durch echte Verbrechen, über die sie sich in den Medien informiert, entwickelt sie, oftmals unterstützt durch den Austausch mit ihrem Mann, eigene Handlungsstränge. Um „ihre“ Hauptfigur so realistisch und auch fachlich so korrekt wie möglich arbeiten zu lassen, bezieht die Autorin in ihre Recherchen die Arbeit der Frankfurter Gerichtsmedizinerin Dr. med. Constanze Niess mit ein.

Toten, nicht identifizierbaren Menschen, ein Gesicht zu verleihen, und damit mögliche Verbrechen aufzuklären, den Toten ein Gesicht und eine Stimme zu geben, ist die Intention von Frau Dr. Niess und auch die der Hauptfigur in den Kriminalromanen von Stefanie Fey.

Gebannt lauschten die Zuhörer über die sowohl wissenschaftliche, wie auch künstlerisch gestaltende Arbeit der Gesichtsweichteilrekonstruktion, die Frau Fey mittels Bildern in teilweise sehr humoriger Art und Weise erläuterte. Über die Recherche zu ihren Kriminalromanen hinaus entstand aus dieser Zusammenarbeit mit Frau Dr. Niess das Sachbuch „Die Gesichter der Toten“, das im Februar 2014 erscheinen wird.

Die Manuskripte für ihre Romane erstellt Stefanie Fey stets handschriftlich, erst die überarbeitete Version wird auf dem Computer festgehalten. Diese, vielleicht in der heutigen Zeit unübliche, Herangehensweise, erklärt sich damit, dass Frau Fey jahrelang als Malerin und Illustratorin gearbeitet hat, und sie daher dieses im wahrsten Sinne handwerkliche Herangehen benötigt, um sich in ihre kreative Arbeit einzufinden.

Unter ihrem Pseudonym Rebecca Abe erscheinen historische Romane, bei denen auch die Illustrationen aus ihrer Hand stammen – z.B. „Im Labyrinth der Fugger“.

Im Frühjahr 2014 kommt „Hendlmord“ auf den Markt. Diesen Starnberger-See-Krimi wird die vielseitige Autorin unter dem Namen „Ida Ding“ veröffentlichen. 
Weitere Informationen finden Sie unter:

www.r-abe.de 
www.idading.de
www.gesichtrekonstruktion.com

Am Ende dieses literarischen Abends stand Frau Fey für Fragen und Gespräche zur Verfügung, was auch von dem ein oder anderen begeisterten Zuhörer genutzt wurde. Das Team der Bibliothek und des Fördervereins hoffen, noch viel von der sympathischen Autorin zu hören und sie vielleicht mal wieder in Kahl begrüßen zu dürfen.

„Bloody Mary“ Krimi, Lyrik und Cocktails

Am Montag, den 05. Mai 2014 war Dr. Mischa Bach zu Gast in der Festhalle/Kahl.

An diesem ganz besonderen Leseabend, erlebten zahlreiche interessierte Zuhörer eine sehr spezielle Mischung aus Lyrik, Kurzgeschichten und ausgewählten Episoden aus den drei bereits veröffentlichen Büchern der sympathischen Autorin, die einigen vielleicht als Drehbuchautorin bekannter Serien, wie z.B. Polizeiruf 110, bekannt ist.

Auf den ersten Blick erscheint es, dass Lyrik und Krimi nicht unbedingt zusammen passen, Dr. Mischa Bach gelang es jedoch, Gedichte und Krimigeschichten so zu kombinieren, dass alle Zuhörer schnell gefesselt waren.

Zu Beginn las sie die Kurzgeschichte „Montag Morgen“ vor, in der die Leben eines Taschendiebes, eines Kaufhausdetektives und verschiedener Besucher eines Kaufhauses miteinander verwoben sind. 

Begleitet von unterschiedlichen Gedichten, erzählte Frau Dr. Mischa Bach, wie sie zum Krimischreiben kam und wie sich ihre literarische Arbeit aus spontanen Einfällen und Zufälligkeiten entwickelt. 

Höhepunkte der Lesung waren sicherlich die Episoden aus ihren drei eigenen Werken. Angefangen mit ihrem Debut „Der Tod ist ein langer trüber Fluss“, der als Kriminalnovelle bereits mit dem Marha-Saalfeld-Förderpreis ausgezeichnet wurde, über „Stimmengewirr“ bis hin zu ihrem bisher letzten veröffentlichen Buch „Rattes Gift“ ein Ostfrieslandkrimi, gab sie einen guten Überblick über ihr literarisches Schaffen. 

Obwohl nur einige Passagen aus den Büchern vorgelesen wurden, die die gesamte Struktur nur kurz anschneiden konnten, gelang es der Autorin, vor allem bei „Stimmengewirr“ mit einer Protagonistin, die unter einer gespaltenen Persönlichkeit leidet, die Komplexität, die vor allem diesem Werk inne wohnt, sehr gut vorzustellen.

Vor der Lesung, sowie in der kurzen Pause, konnten sich alle Zuhörer mit verschiedenen Cocktails, die vom Förderverein angeboten wurden, stärken und auch im persönlichen Gespräch mit Frau Dr. Mischa Bach interessante Einblicke erlangen.

Näheres unter anderem unter: http://mischabach.blogg.de/

Lesung von Max Bentow

Am 16.10.2014 war Max Bentow zu Gast in Kahl. Wir, das Team der Gemeindebibliothek Kahl und der Förderverein, haben den in Berlin lebenden Thriller-Autor eingeladen. Mit uns freuten sich zahlreiche begeisterte Krimi Fans aus Kahl und Umgebung auf diesen Abend.Max Bentow las aus dem 4. Band seiner Thriller Reihe um den Kommissar Nils Trojan.

Vor der einstündigen Lesung erläuterte Herr Bentow, wie er auf die Figur des Nils Trojan kam, um die sich die jeweiligen Mordfälle drehen. Herr Bentow gab an, dass es ihm ein Anliegen war, einen Polizisten zu zeichnen, der einerseits ein brillanter Ermittler, andererseits aber auch ein teilweise gebrochener Mann ist, der die Auswirkungen seines Polizeialltags physisch und psychisch verarbeiten muss. Diese Mischung ist es wohl, die diese Figur so realistisch und sympathisch erscheinen lässt.

Im Rahmen seiner Recherche greift Herr Bentow auf umfangreiche Quellen zurück: Gespräche mit „echten“ Polizisten und Psychologen, genauso wie tagesaktuelle Nachrichten, bilden die Basis hierfür. Sehr interessant waren die Überlegungen, warum das Genre des Thrillers heute so beliebt ist. Laut Max Bentow liegt es möglicherweise daran, dass die Menschen einerseits Urängste haben, andererseits sich immer noch wünschen, dass am Ende alles gut ausgehen wird und das Böse besiegt wird. Diese Grundhaltung spiegelt sich bereits in den klassischen Märchen wieder – gerade im „Hexenmädchen“ werden Motive des Märchens, teilweise sehr direkt, manche etwas subtiler, verwendet. 

Die sehr gelungene Lesung endete mit einem lockeren Gespräch zwischen Zuhörern und dem Autor, in dem auch teils recht private Fragen beantwortet wurden. Vor allem, wie er zum Schreiben kam und wie sich dieser Prozess entwickelt hat, wurde genau erklärt. Auch gab es schon einige Ausblicke darauf, wie sich Nils Trojan entwickeln wird.
Am Ende konnten interessierte Zuhörer sich Bücher oder Hörspiele signieren lassen.

Bereits im nächsten Jahr wird ein neues Buch mit Nils Trojan erscheinen.

Nähere Informationen unter: www.max-bentow.de 

Förderverein der Gemeindebibliothek Kahl e.V. hat seinen Vorstand neu gewählt und seine Satzung geändert


Am 11.04.2019 fanden im Rahmen der Mitgliederversammlung Neuwahlen für den Vorstand des Fördervereins statt, das Ergebnis wollen wir Ihnen gern mitteilen.
Gewählt wurden:

1.Vorsitzende: Elena Lorentzen (einstimmig)                                      2.Vorsitzende: Birgit Igelmund (einstimmig)
Kassenwart: Thorsten Kleine (einstimmig)
Protokollantin: Esther Wolff (einstimmig)
Beisitzerin: Natalia Krauß (einstimmig)
Kassenprüferin: Annette Schwierz (einstimmig)  

Verabschiedet wurden Sabine Laskowski als 2. Vorsitzende und Sina Zowislo als Beisitzerin. An dieser Stelle herzlichen Dank für die jahrelange sehr engagierte Mitarbeit und tatkräftige Unterstützung.

Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung am 16. Mai 2019 um 20:00 Uhr in den Räumen der Bibliothek wurde die Satzung des Fördervereins einstimmig geändert. 

Die geänderte Satzung liegt in der Gemeindebibliothek Kahl aus und kann zu den Öffnungszeiten der Bibliothek dort eingesehen werden.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Vorstand des Fördervereins

Dorfweihnacht

Liebe Freunde und Förderer unserer Gemeindebibliothek,
auch in diesem Jahr haben wir uns darüber gefreut, Sie zur „2. Kahler Dorfweihnacht“ einladen zu dürfen!
Unsere Gemeindebibliothek war am Samstag, 15.12.2018, von 14:30 bis 19:00 Uhr für Sie geöffnet. Zahlreiche Freunde unserer Bibliothek kamen rein und wärmten sich auf: Zum Beispiel mit den schönen Dinkelkissen, die wir für sie genäht haben und die wir extra für sie in der Mikrowelle warm gemacht haben.
Natürlich gab es in der Bibliothek noch viel mehr als nur Wärme. Während die Kleinen das Bilderbuchkino um 16:30 Uhr genossen, konnten die Eltern und ältere Kinder in Ruhe in unserem Bücherflohmarkt stöbern und an unserem großen weihnachtlichen Glücksrad-Gewinnspiel teilnehmen.
Herzlichen Dank für Ihren Besuch!

Männerlesung

Eindrücke von einem sehr unterhaltsamen Abend

19.10.2018 |  19:00 Uhr  |  Gemeindebibliothek  |  Eintritt: 5,00 €
Michael Kiesling las aus seinem Werk „Baustellen“ über und für Männer und alle die mit Männern leben. Diese Lesung wurde musikalisch begleitet. Die Lesung war sehr gut besucht. Kein Wunder, hat doch der Förderverein jeder Frau, die ihren Mann zu dieser Lesung begleitet hat, 1 Glas der berühmten Bierbowle versprochen 🙂

Ein voller Erfolg

Feder trifft Pinsel in der Bibliothek in Kahl am 20.4.2018

Zahlreiche Gäste kamen trotz sehr schönen Wetters zu einer Lesung ganz besonderer Art.
Zu Beginn lud die Künstlerin Mareike Ahrens aus Oberfranken zu ihrer Vernissage ein, die ebenso wie die anschließende Lesung von Daniel Wolf im Dachgeschoss über der Bibliothek statt fand. Einige von den Bildern der Künstlerin wurden durch die Bücher des Bestsellerautors inspiriert.

Begeistert nutzten die zahlreichen Besucher die Zeit vor der Lesung, die Eindrücke der Bilder verschiedener Stilrichtungen auf sich wirken zu lassen. Der Förderverein der Bibliothek sorgte mit gekühlten Getränken wie leckerer Bierbowle für die nötige Abkühlung.

Ab 20 Uhr führte der Spiegelbestsellerautor Daniel Wolf die gebannten Zuhörer ins Mittelalter und streifte hier in szenischen Auszügen aus seinem neuen im März erschienen 4. Band der Fleury-Reihe „Die Gabe des Himmels“ u.a. die Tragik des Ausbruchs der Pest – der dunkelsten Zeit des Mittelalters.
Als wäre man selbst ein Teil der beschriebenen Gruppe von Freunden bzw. einer vor der Pest flüchtenden Reisegruppe, lief einem ein Schauder über den Rücken und man empfand tiefstes Mitgefühl und Verbundenheit.

Nicht zuletzt Dank der perfekten Recherche und der guten Rhetorik von Daniel Wolf entdeckte an diesem Abend der eine oder andere neu seine Liebe zu Mittelalterromanen.
Dies spiegelte auch die anschließende lebhafte Frage- und Signierzeit wider.

Am Ende der Veranstaltung dankte Frau Kleine, die Leiterin der Bibliothek in Kahl, beiden Künstlern und dem Förderverein der Bibliothek für den wunderbaren außergewöhnlichen Abend sowie Aktiv für Kahl, ohne deren Unterstützung diese Veranstaltung nicht zustande gekommen wäre.

Die Werke von Mareike Ahrens sind in den nächsten Wochen in der Bibliothek in Kahl ausgestellt und käuflich zu erwerben.

Weitere Infos zu den Künstlern unter: www.autor-daniel-wolf.de sowie www.mareikeahrens-kunst.de